Meditationsgruppe
Metta und vipâssana

Kursinhalt u. -abläufe

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Metta-Dhammayana hatte im September 2014 Jahrestag; dies war Anlass, das Konzept noch einmal daraufhin zu prüfen, ob es nicht für Interessierte noch ansprechender gestaltet werden könnte. Ab Januar 2015 gestaltet sich demnach der Kursablauf wie folgt:
            * Sitzmeditation mehr oder weniger angeleitet (zw. 45 und 60 Minuten)

            * Vortrag „Dhamma-Talk“ (ca. 60 Minuten) Sobald eine technische Lösung gefunden ist, die Kursvorträge in guter Audioqualität aufzuzeichnen, werden diese dann auf youtube hochgeladen.
 
Eine Bewegungsmeditation wird künftig nicht mehr stattfinden 



Meditationsraum im Integralis-Institut Münster

 Warum Vorträge?
Wie bereits erwähnt hat der Buddha in der Stunde seines Erwachens tiefe Einsicht in die psychischen Vorgänge des Menschen erlangt und hierdurch verstanden, wie Leid entsteht. Diese Einsichten zu verstehen ist sehr wichtig, und es würde viele Jahre dauern, aus den Erfahrungen, die man in der Vipâssana-Meditation macht, die richtigen Erkenntnisse zu ziehen. Es ist, als gäbe ich Dir ein zehn Zutaten für die Zubereitung eines leckeren Essens; wenn Du noch nie in Deinem Leben gekocht hast, kannst Du nicht viel damit anfangen.
Die Vorträge können zudem auch in eine lockere Gesprächsrunde übergehen, in der man sich über seine Erfahrungen oder auch Schwierigkeiten in der Meditation oder im Alltag austauschen kann. Überhaupt soll Thema der Vorträge immer auch die Umsetzung spirituellen Lebens im Alltag sein.
Schließlich sollen auch Verständnisschwierigkeiten beiseite geräumt werden; es ist nicht einfach, „Leerheit“, „Nicht-Ich“ und ähnliche Themen zu verstehen, ebenso wie es nicht leicht fällt, die Gemeinsamkeiten der großen Religionen zu sehen. Daher beziehen sich die Dhamma-Talks auch immer einmal auf Bibelstellen oder Predigten von z.B. Meister Eckhart oder Hildegard von Bingen. Metaphysische Elemente z.B. des Daoismus werden ebenso thematisiert und ihre Kongruenz mit den Weltreligionen dargestellt.